Geschichte des Amateurfunks in Rosenheim

Liebe Leser, es ist einfach unmöglich eine lückenlose Chronik des Amateurfunkgeschehens der letzten 90 bis 100 Jahre in Rosenheim abzuliefern bzw. das Amateurfunkgeschehen nachzuvollziehen. Wir sind bemüht soviel Informationen zusammenzutragen wie möglich. Wir bedanken uns jetzt schon einmal für die Unterstützung.

Die Anfänge des Amateurfunks in Rosenheim liegen sicherlich in der Zeit vor 1930.

Einer der ältesten Funkamateure in Rosenheim, OM Max Transchel, begann im Jahr 1930 mit dem Amateurfunk.

OM Max mit seinem Morselehrer anno 1930. Man beachte „mit Anzug und Krawatte“.

Das erste zugeteilte Rufzeichen D3BWU, damal noch im QTH Leipzig.

Die weiteren Rufzeichen DEM1872 – während der Kriegszeit war ja senden verboten! DA2AG in der Zeit der Besatzung und DL1VV ab 1949, nach Verabschiedung des „neuen“ Amateurfunkgesetzes.

Sehr gut erkennbar ist der notwendige Wechsel der Rufzeichen. Wir sind glücklicherweise in der Lage Unterlagen von OM Max zu besitzen mit denen wir die Entwicklung des Amateurfunks und der Rufzeichenzuteilungen darstellen können.

Die erste schriftliche Erwähnung einer Amateurfunkgruppe erfolgte in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift des DASD (Deutscher Amateur Sende Dienst) von 1935.

Ortsgruppe Rosenheim Ist gerade gegründet worden. Morse- und DE-Vorbereitungskurse sind beabsichtigt. DE 1278 OM Kagermeier, ein alter UK’W-Spezialist und Kriegsfunker, hat das Zeug in sich, aus dieser noch bescheidenen OG etwas zu machen. Mitgliederstand 5.

wird fortgesetzt! dl8mew